WERNER BIERMANN

Werner Biermann ist Autor und Filmemacher. 1972/73 war er Reporter beim „Stern", seit 1974 arbeitet er als freiberuflicher Autor. Er realisierte etwa fünfzig lange Dokumentarfilme, vor allem zu historischen Themen. 1996 wurde in der ARD seine Reportage „Alexander von Humboldt - die Entdeckung Amerikas" ausgestrahlt. Es folgten „Am Abgrund. Die Kubakrise" (2002) und „Der Erste Weltkrieg - Alptraum Verdun" (2004). Für seine Arbeiten wurde er unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Bei Rowohlt-Berlin erschienen zuletzt „Strauß. Aufstieg und Fall einer Familie" (2006)", „Der Traum meines ganzen Lebens. Humboldts amerikanische Reise" (2008) sowie „Sommer 39" (2009). In der Revue „Sommer `39" ist Biermann als Chronist auch auf der Bühne zu sehen.

 

HANNES SCHÖNER

1990 kam Hannes zu den Höhnern und löste damit Günter Steinig als Bassisten ab. Für sein Mitwirken in dieser Band war wesentlich, dass Hannes nicht nur in Köln geboren ist, sondern als Vollblutmusiker mit nicht nur langjähriger, sondern auch internationaler Erfahrung aufwarten konnte. So hatte er beispielsweise mit Harold Faltermeyer zusammengearbeitet, der unter anderem „Axel F.", die Titelmusik für „Beverly Hills Cop", geschrieben hat. 1977 beschloss Hannes Schöner, Musik professionell zu betreiben. Er spielte in verschiedenen Tanz-und Showbands mit, bis er sich 1979 den „Screamers" anschloss, mit denen er unter anderem Jürgen Drews und Michael Holm auf Tourneen durch die damalige DDR begleitete. 1980 startete er seine Solokarriere und erreichte 1982 einen bundesweiten Erfolg mit dem Titel „Nun sag schon Adieu". Mit diesem Song belegte er bei der deutschen Vorausscheidung für den Grand Prix d'Eurovision den dritten Platz. Im eigenen Tonstudio produzierte Hannes Schöner bereits die Wise Guys, Galleon , Rosanna Rocci und Wibbelstetz. In der Revue „Sommer `39" ist Schöner als Sänger zu erleben. Unter anderem interpretiert er Lieder von Hans Albers, Heinz Rühmann, Willi Forst und Nino Rossi ....

 

JOACHIM LANG

Joachim Lang studierte in Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften. Er war Mitarbeiter der Studiobühne und Filmwerkstatt der Universität Köln und Dozent für Dramaturgie und Regie an der Hochschule für Kunst und Design in Köln. Bereits in den 1970er und 1980er Jahren vertrat er mit frechen, turbulenten Klassik-Inszenierungen die Bundesrepublik Deutschland auf Theaterfestivals in ganz Europa. Joachim Lang steht für emotionales, witziges und temporeiches Entertainment. Während seiner jahrelangen Zusammenarbeit mit Comedy-Star Tom Gerhardt erreicht er ein Publikum weit über der Millionengrenze. Darüber hinaus gilt er als einer der führenden deutschen Varieté- und Showregisseure.
Neben Comedy und Dinnershows standen große Zeitinszenierungen wie das Pferdepalastmusical „Der Zauberwald" von Zirkus-Impresario Franz Althoff, Sarrasanis „Magic Visions", der „Moskauer Staatszirkus " und diverse internationale Weihnachtszirkusse. Glanzvolle Galaarrangements und Großevents wie z. B. die Abschlussveranstaltung des DGB auf der Expo 2000 „One World, One Dream, Solidarity" trugen ebenfalls seine Handschrift.